Am 1. Mai 2011 sind die Beschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit und der Dienstleistungsfreiheit zwischen Deutschland und Polen weggefallen. Damit ist auch der Weg für polnische Arbeitnehmer und Unternehmen auf den deutschen Markt freigeworden. Zu diesem Thema führte das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum der Verbraucherzentrale Brandenburg eine Informationsveranstaltung
„Polnische Arbeitskräfte in der häuslichen Pflege – was ist zu beachten?“
am 22. Juni 2011 in Frankfurt (Oder) durch.
In einer losen Folge von Kurzvorträgen gaben kompetente Akteure aus Verbänden und Behörden einen Überblick darüber, was Verbraucher über rechtliche Voraussetzungen, finanzielle Zuschüsse, Qualifikationen und die Suche nach geeigneten Anbietern wissen sollten.
Wir haben für Sie die Tipps zur Beschäftigung einer Haushaltshilfe oder Pflegekraft aus Polen zusammengefasst. Den Handzettel und die Präsentationen der Referenten können sie auf dieser Seite unten als PDF-Datei herunterladen.
Polnische Haushaltshilfen und Arbeitskräfte in der häuslichen Pflege
Verbraucherinformation des Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrums
Polnische Pflegekräfte und deren legale Beschäftigung - die verschiedenen Modelle
Annett Reinke, Verbraucherzentrale Brandenburg
Entsendung von Pflegepersonal
Dr. Marta Böning, Beratungsbüro für entsandte Beschäftigte
Zugang für ausländische Fachkräfte am Beispiel der neuen Regelungen für die Beschäftigung von Pflegekräften aus Polen
Arkadiusz Łukowski, AOK Nord-Ost
Leistungen der Pflegeversicherung
RA Stefan Hellmer, Fachanwalt für Sozialrecht
Pflegepersonal als Minijobs im Privathaushalt
Peggy Horn, Deutsche Rentenversicherung Knappschaft- Bahn- See – Minijob-Zentrale Cottbus
Vermittlung europäischer Haushaltshilfen
Gosia Reinicke, ZAV Auslandsvermittlung Berlin, Arbeitsagentur
21.7.2011
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) – Brandenburg 2007-2013 gefördert
Grenzen überwinden durch gemeinsame Investition in die Zukunft
Design Dejan Karganović