Vor Polen-Reisen über Hochwasser informieren

Verbraucherinformationszentrum weist auf Verkehrsstörungen hin
Wer in den nächsten Tagen nach Polen fahren will, sollte sich im Vorfeld genau informieren, rät das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum in Frankfurt (Oder). Das Hochwasser führt vor allem in Süden und Südosten zu Verkehrsstörungen.

Das Nachbarland Polen ist ein beliebtes Reiseziel vieler Deutscher – doch in diesen Tagen sollte man sich vor einer Fahrt erst einmal genau über mögliche Reisestörungen durch Hochwasser informieren. "Wer beispielsweise in die Woiwodschaften Kleinpolen oder Schlesien fahren will, sollte sich im Vorfeld zum Beispiel bei uns telefonisch unter (0335) 500 80 650 nach aktuellen Warnungen erkundigen," empfiehlt Dr. Katarzyna Trietz vom Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrum der Verbraucherzentrale in Frankfurt (Oder). Zwar geht das Hochwasser nach der teilweisen Überflutung historischer Städte wie Krakau oder Sandomierz allmählich zurück, aber in Südpolen ließ der Wasserstrom Straßenschäden zurück, so dass man mit Umleitungen rechnen muss.

In Westpolen sind dagegen momentan keine größeren Störungen zu beobachten. Die für Freitag erwartete Hochwasserspitze scheint nicht so gefährlich zu werden wie während der "Jahrhundertflut" im Jahre 1997. Sorglosigkeit ist jedoch genauso fehl am Platz wie Panikmache: Vorsichtshalber sind in der Grenzstadt Slubice ab Mittwoch Straßen entlang der Oder gesperrt.

Die Berater des Deutsch-Polnischen Verbraucherinformationszentrums helfen Verbrauchern, die nach Polen fahren wollen, gern mit Auskünften auch über die aktuelle Situation auf polnischen Straßen hinaus.

27.05.2010