Land fördert „Rechtlichen Reiseführer“ in Polen

Verbraucherzentrale fasst Tipps zu Verträgen zusammen

Eine kompakte Informationssammlung für deutsche Verbraucher zum Verbraucherrecht in Polen werden Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Brandenburg erstmals dank der Förderung durch das Verbraucherschutzministerium des Landes in den nächsten Monaten erarbeiten können. „Viele deutsche Verbraucher fühlen sich beim Einkauf oder im Umgang mit Dienst- oder Werkleistungen im polnischen Nachbarland unsicher“, bilanziert Dr. Katarzyna Trietz ihre Beratungserfahrungen als Leiterin des Deutsch-polnischen VerbraucherInformationsZentrums in Frankfurt (Oder).

Seit Oktober 2006 konnten sich Verbraucher hier rund um das polnische Verbraucherrecht unabhängigen juristischen Rat holen. Ein großes Plus der Einrichtung lag in der Zweisprachigkeit der Juristen, die es erlaubte, so manchen komplizierten Fall für die Betroffenen außergerichtlich zu klären. In enger Zusammenarbeit mit der polnischen Verbraucherorganisation „Federacja Konsumentow“ und den polnischen Ombudsmännern konnten in dem fast zweijährigen Bestehen viele Streitigkeiten zugunsten der Verbraucher entschieden werden.

Gestützt auf diese guten Erfahrungen, soll die neue Publikation Verbrauchern schon vorbeugend Tipps zur Vermeidung von Problemen geben und helfen, sich bei Schwierigkeiten zu orientieren. Das Heft soll im ersten Quartal 2009 erhältlich sein.

04.07.2008