Vereinbarung mit Verbrauchernutzen unterzeichnet

Deutsche und polnische Verbraucherschützer arbeiten zusammen
Anlässlich eines Treffens zwischen deutschen und polnischen Verbraucherschützern in Warschau unterzeichneten die polnische Verbraucherorganisation „Federacja Konsumentów“ und die Verbraucherzentrale Brandenburg eine Rahmenvereinbarung für das gemeinsame Projekt „Grenzüberschreitendes deutsch-polnisches Verbraucherinformationszentrum”. Verbraucherzentralen-Chef Alexander Bredereck bezeichnet das als großen Schritt bei der Entwicklung des EU-Markts: „Mit diesem gemeinsamen Beratungsangebot in Slubice und Frankfurt (Oder) mit Ausstrahlung auf die gesamte Region zahlt sich die Zusammenarbeit beider EU-Länder für die Bürger, die einen großen Beratungsbedarf zum grenzüberschreitenden Konsum haben, direkt aus.“

Erst im Oktober hatte die Verbraucherzentrale das „VIZ“ in Frankfurt (Oder) eröffnet, das als Anlaufpunkt für Verbraucher bereits den Weg für dieses gemeinsame Vorhaben ebnen sollte. Deshalb übernehmen die deutschen Verbraucherschützer die Rolle des „Lead-Partners“ und koordinieren die Bemühungen beider Organisationen in ihrer Lobbyarbeit. Erste Aufgabe: Beide Verbände wollen sich für eine möglichst unverzügliche Antragstellung engagieren – oft kein leichtes Unterfangen. 

„Im Land Brandenburg haben wir in der Landesregierung, der Investitionsbank und bei den Kommunalpolitikern konstruktive Partner“, schätzt Bredereck zuversichtlich ein. Seiner Ansicht nach hat das Vorhaben gute Aussicht auf Erfolg, wenn es auch von den polnischen Regierungsstellen unterstützt wird.

09.07.2007