Vereinbarung über Ausbau des deutsch-polnischen Verbraucherschutzes unterzeichnet
Ein greifbares Ergebnis präsentiert nach Abschluss eines deutsch-polnischen Symposiums zum grenzüberschreitenden Verbraucherschutz am Wochenende in der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) Alexander Bredereck, Chef der Verbraucherzentrale Brandenburg: „Die Verbraucherzentrale und unsere polnische Partnerorganisation Federacja Konsumentow unterzeichneten eine Absichtserklärung, nach der wir unsere Zusammenarbeit intensivieren und gemeinsam eine grenzüberschreitende deutsch-polnische Verbraucherberatungsstelle in Frankfurt (Oder) schaffen wollen.“
Sie soll möglichst nahtlos an die Tätigkeit des im Oktober 2006 eröffneten „Deutsch-polnischen VerbraucherInformationsZentrums“ anknüpfen und allen Verbrauchern der Grenzregion dienen, sowohl auf der deutschen als auch auf der polnischen Seite.
Auch die Vertreter der Grenzstädte Frankfurt (Oder) und Slubice und die in der Wojewodschaft Lubuskie ansässigen Ombudsmänner für Verbraucherschutz sicherten ihre Unterstützung für das Projekt zu.
Mehr als 60 Gäste und hochkarätige Referenten aus Verbraucherschutz, Wissenschaft, Politik und Behörden hatten an der Veranstaltung teilgenommen. Sie tauschten sich über Rechtsprobleme der Verbraucher am deutsch-polnischen Markt aus und debattierten über Möglichkeiten, die Rechtssicherheit für Verbraucher auf beiden Seiten der Grenze zu verbessern.
Die Standortbestimmung des Verbraucherschutzes beider EU-Länder und die gewonnenen Erkenntnisse werden in einer Publikation dokumentiert.
„Das Symposium stellte einen Schritt nach vorn in der Zusammenarbeit beider Länder dar“, würdigt Bredereck die konstruktive Atmosphäre abschließend – eine Einschätzung, die Marschall Szymanski und Dr. Günther Hälsig als Vertreter der Landesregierungen in Grußworten unterstrichen.
14.05.2007