Die meisten Brandenburger möchten im Alter auch als Pflegefall möglichst zuhause leben. Wenn Personal aus Polen die Pflege übernimmt, bleiben rechtliche Fragen häufig unklar. Deshalb lädt das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum zu einer Infoveranstaltung zu Pflegekräften und Haushaltshilfen aus Polen ein.
Am Mittwoch, dem 22.06.2011, lädt das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum der Verbraucherzentrale Brandenburg Pflegebedürftige und interessierte Angehörige zur Informationsveranstaltung „Polnische Arbeitskräfte in der häuslichen Pflege – was ist zu beachten?“ nach Frankfurt (Oder) ein.
Von 10 bis 13 Uhr geben Experten in Kurzvorträgen in den Räumen der Volkssolidarität, Logenstraße 1, Antwort auf folgende Fragen:
- Welcher rechtliche Rahmen muss beachtet werden?
- Gibt es finanzielle Zuschüsse – und bei wem beantrage ich sie?
- Was muss man über Arbeitsvermittlung und Qualifikation wissen?
- Wie erkenne ich geeignete Anbieter?
Anlass für die Veranstaltung sind Unsicherheiten der Verbraucher, nachdem Beschränkungen der Dienstleistungsfreiheit und der Arbeitnehmerfreizügigkeit zwischen Deutschland und Polen seit dem 1. Mai 2011 weggefallen sind. Die Vorträge informieren im Überblick über verschiedene Formen der Beschäftigung und hier insbesondere die Rechte und Pflichten der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen. Der Unterschied zwischen Pflegegeld und Pflegesachleistungen in Bezug auf die häusliche Pflege durch polnisches Pflegepersonal wird ebenso umfassend erläutert wie das Thema der Vermittlung von Pflegepersonal. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu richten.
Die Einladung und das Programm der Veranstaltung können Sie unten als pdf-Datei herunterladen.
| Einladung | |
| Programmablauf |
20.6.2011